Dienstag, 3. September 2013

Nicholas Sparks: Ein Tag wie ein Leben





Die Erfüllung eines Lebenstraums.
Ein scheinbar nichtiger Anlass - ein versäumter Hochzeitstag - zerreißt die Harmonie zwischen Wilson und Jane. Wilson möchte seine Ehe retten, aber plötzlich ist er nicht mehr sicher, ob Jane ihrer Liebe überhaupt noch eine Chance gibt...

Nachdem sich Wilson und Jane in ihren 29 Jahren Ehe immer weiter voneinander entfernt haben und Wilson schließlich den gemeinsamen Hochzeitstag vergisst, weiß er, dass sich etwas ändern muss. Er überlegt sich Dinge, damit sich Jane wieder neu in ihn verliebt. Schafft er es, ihre Liebe zu retten?

Dies war mein erster Roman von Nicholas Sparks und ich bin über die Maßen begeistert. Ich hatte eine gehörige Prise Kitsch erwartet, da mir die Verfilmungen nicht sonderlich gefallen haben. Doch davon war zum Glück keine Spur.
Es war sehr schön, Wilsons Versuche zu begleiten und gleichzeitig durch Rückblenden etwas über die gemeinsame Beziehung der beiden zu erfahren, sodass man nach und nach das Gefühl hatte, die beiden richtig gut zu kennen. Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch, und dabei waren sie doch alle unterschiedlich gestrickt.
Obwohl der Schwerpunkt auf der zurückzugewinnenden Liebe lag, war es gleichzeitig sehr spannend, da der Leser nicht über alles informiert wurde und sich deswegen mit Jane zusammen überraschen lassen konnte.

Ich habe viele Liebesromane gelesen, und die meisten haben mir eher wenig gefallen, weil mit der Romantik entweder maßlos übertrieben wird oder die Figuren so fern sind, dass sie einem der Fall wird. Sparks hat genau den richtigen Mittelweg gefunden.
Den Roman kann ich vorbehaltlos empfehlen, auch für Liebesromanneulinge oder solche, die um jene meistens eher einen Bogen machen.

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