Sonntag, 8. September 2013

Shannon Delany: Destiny and Deception (13 to Life 4)






With the threat of the mafia seemingly gone and the company's headquarters in Junction destroyed, Pietr Rusakova is adjusting to being a normal teen and Jess is realizing normalcy may not be what she wanted after all. But both Jess and Cat know the truth: Normal can't be taken for granted. Their precious cure isn't permanent - and when a new danger stalks into their small town, Alexi decides he must overcome his issues with the mother who abandoned him to be raised by wolves and make a brand-new deal to save his adopted family.

Die Rusakovas trauern um den Verlust ihrer Mutter; die Heilung kam für sie zu spät. Jessie bemerkt schnell eine Veränderung in Pietr: Er ist in sich gekehrt und stürzt sich mit vollem Elan in Schularbeit. Dass er sie kaum noch beachtet, macht ihr schwer zu schaffen. Bald schon stehen sie einer neuen Gefahr gegenüber. Ein neues Wolfsrudel unter der Leitung Marlaenas ist in der Stadt. Ihre Motive sind undurchsichtig, doch sie hat ein besonderes Interesse in Pietr, sodass Jessie ein Dorn in ihrem Auge ist.

Die Handlung des Buches hätte man locker in 100 Seiten abhandeln können. Für mich war dieser Band viel mehr noch als der zweite ein Lückenbüßer, welcher einfach nicht hätte sein müssen. Marlaena wird als neuer Erzählstrang eingeführt, interessiert hat mich dieser aber eher weniger. Erst auf den letzten 100 Seiten passiert wirklich etwas. Vorher wird die Reise des Rudels beschrieben oder eine Schneeballschlacht zwischen den Rusakovas. Jaaaaaa....

Pietrs Veränderung, die sich durch seine Heilung vollzieht, finde ich sehr unglaubwürdig. Vom leidenschaftlichen Jungen, der Jessie immer in den Mittelpunkt gestellt hat, wird er zum Obernerd, der am liebsten Dungeons & Dragons spielt. Gleichzeitig hat Jessie nicht wirklich den Mut, Pietr auf seine Veränderung anzusprechen. Viel mehr nimmt sie das hin und heult alleine in einer Ecke herum. Selbst Schuld!

Ich hoffe, hoffe wirklich sehr, dass mit dem fünften Band ein gelungener Abschluss gefunden wird, der über den wirklich enttäuschenden vierten Band hinweg trösten kann. Eine große Enttäuschung!

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