Mittwoch, 18. Dezember 2013

[Film] Hunger Games. Catching Fire (2013)



Nachdem Katniss und Peeta die Hunger Games gewonnen haben, führen sie ein scheinbar normales Leben. Durch den Sieg sind ihre Familien zu Wohlstand gelangt, sodass sie nicht mehr hungern müssen. Doch die Regierung will die beiden aus dem Weg schaffen, denn sie haben gezeigt, dass das System nicht perfekt ist, dass es Schlupflöcher gibt. Also schmieden sie neue Pläne, um Katniss und die Hoffnung auf eine bessere Welt vollends zu vernichten.



Der Film beginnt medias in res: keine kurze Einleitung, keine Erklärung. Ich fand es etwas abrupt, aber nun gut.
Ansonsten war ich von dieser Verfilmung im Gegensatz zur ersten schwer begeistert. Zum einen wurden weniger Dinge aus dem Buch rausgelassen, zum anderen war er schauspielerisch und technisch einfach besser.

Der Film nimmt sich viel Zeit, die gesellschaftlichen Strukturen und Katniss' Situation nach den Hungerspielen darzustellen. Hier gewinnt man zum ersten Mal einen genaueren Blick in die Welt von Panem, etwas, das mir beim ersten Film gänzlich gefehlt hat. Man sieht die ärmsten sowie die reichsten Schichten und kann die Wut des Volkes förmlich spüren.
Die wirklichen Hungerspiele nehmen relativ wenig Platz im Film ein; im Buch war dies jedoch nicht großartig anders. Das Ende fand ich dann jedoch sehr schnell und unbefriedigend. Es bleibt geplant offen, für meinen Geschmack ist es aber etwas zu offen, vor allem für Zuschauer, die den Film bisher noch nicht gesehen haben.

Trotz der ca. 130min Spielzeit hätten 5 oder 10 Minuten mehr insgesamt nicht schaden können, um das Ende ein wenig mehr zu entfalten sowie die Berichterstattung um Katniss' Hochzeit. Die Vorgeschichte ist im Buch nämlich noch etwas länger, Ähnliches wäre im Film schön gewesen.

Insgesamt gesehen gibt es aber eher wenig zu meckern. Der Film ist eine runde Sache und ist dem zweiten Band gerecht geworden. Ich freue mich auf den dritten und letzten Film.

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