Sonntag, 19. Januar 2014

William Shakespeare: Hamlet



"To be or not to be. That is the question."
Wie bekannt ist diese Textstelle sowie das Bild Hamlets mit dem Schädel in der Hand? Doch ich bin sicherlich nicht die einzige, die Hamlet bis vor kurzem nicht gelesen hatte und ferner gar nicht genau wusste, worum es geht.



Hamlet ist der Prinz von Dänemark. Sein Vater, der ebenfalls Hamlet heißt, ist unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen. Kurze Zeit später ehelicht die Königin König Hamlets Bruder, Hamelt Juniors Onkel. Hamlet ist darüber überhaupt nicht froh, er unterstellt den beiden unlautere Absichten.
Gleichzeitig geht das Gerücht um, der Geist König Hamlets wandle nachts im Schloss herum. Als Hamlet diesem eines Nachts begegnet, eröffnet sein Vater ihm, dass er von seinem Bruder vergiftet wurde, damit dieser die Krone erhält. Hamlet sinnt daraufhin natürlich auf Rache und heckt einen Plan aus.

Für mich zählt Hamlet nicht umsonst zu den bekannteren Stücken Shakespeares. Es ist sprachlich einmalig und auch inhaltlich hält das Drama so einiges bereit. Interessant beim Lesen fand ich, was heutzutage von dem Stück bekannt ist und wie damit umgegangen wird.
Ophelia ist DIE Wasserleiche, welche mit ihrem Selbstmord einige Fragen nach Moral lostritt. Dabei tritt sie verhältnismäßig selten und kurz im Stück auf. Ihr Tod wird nur im Nachhinein erzählt, und trotzdem ist er heutzutage noch bekannt.
Ich dachte immer, dass das Halten des Schädels mit Hamlets berühmten Zeilen zusammenhinge, aber dies ist nicht der Fall. Gut zu wissen :)

Toll ist, dass das Drama zwar eine Tragödie und deswegen eher traurig gestaltet ist, es aber trotzdem witzige Passagen hat und das Lesen so zu einem großen Genuss macht.

Will man sich mit Klassikern befassen, scheut sich aber vor komplizierter Sprache oder eines drögen Inhalts, der kann Hamlet ohne Bedenken lesen; denn den groben Inhalt versteht man ohne Probleme. Wieviel man dann weiterinterpretieren will, liegt natürlich im Wesen des Lesers.

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